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Meetings scheitern nicht an der Agenda, sondern an der Kultur.

  • Autorenbild: Angelika Stehle
    Angelika Stehle
  • vor 18 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Gute Meetingkultur: Mehr als nur eine Agenda


Meeting im Flow Spaces Wiesbaden
Meeting im Flow Spaces Wiesbaden

Viele kennen es: Meetings, die sich endlos ziehen, ohne klare Ergebnisse. Oft wird dann über bessere Agenden oder Tools gesprochen – doch der eigentliche Schlüssel liegt tiefer: in der Meetingkultur.

Meetingkultur beschreibt die Haltung, mit der wir Meetings gestalten und erleben. Und genau diese Haltung entscheidet, ob ein Termin Energie gibt oder Zeit raubt.


1. Sicherheit statt Angst

Eine gute Meetingkultur schafft Raum, in dem alle ihre Gedanken äußern können – auch kritische oder unvollständige. Psychologische Sicherheit ist die Basis für Innovation und verhindert, dass wichtige Aspekte unter den Tisch fallen.


2. Respekt im Umgang

Wer zuhört, ohne zu unterbrechen, und in Ich-Botschaften spricht („Ich sehe das so …“), schafft ein respektvolles Klima. Anerkennung für Beiträge – auch wenn sie nicht übernommen werden – motiviert und stärkt das Miteinander.


3. Beteiligung für alle

Meetings sind keine Bühne für Einzelne. Gute Kultur bedeutet, dass jeder zu Wort kommt. Kleine Methoden wie kurze Runden („Jede:r ein Satz dazu“) oder gezieltes Nachfragen holen auch stille Stimmen ins Gespräch.


4. Konflikte konstruktiv nutzen

Unterschiedliche Meinungen sind wertvoll – wenn man sie richtig behandelt. Statt auf Personen zu zielen, fokussiert sich eine starke Meetingkultur auf das Thema. So werden Konflikte zu Treibern von Klarheit, nicht zu Bremsklötzen.


5. Verbindlichkeit schaffen

Am Ende eines Meetings muss klar sein: Wer macht was bis wann? Nichts ist demotivierender als Gespräche ohne Konsequenz. Eine klare Nachverfolgung stärkt Vertrauen und zeigt: Die gemeinsame Zeit war sinnvoll.


6. Zeit wertschätzen

Pünktlich starten und enden ist ein Zeichen von Respekt. Wer Zeitdisziplin lebt, zeigt Wertschätzung für die Arbeit und den Kalender der anderen. Und wenn ein Meeting nicht nötig ist – fällt es einfach aus.


7. Energie mitnehmen

Meetings sollten nicht auslaugen, sondern motivieren. Ein kurzer Check-in zum Einstieg, ein Dankeschön für gute Beiträge oder das Feiern kleiner Erfolge – kleine Gesten machen einen großen Unterschied.


Fazit

Eine starke Meetingkultur bedeutet nicht mehr Regeln, sondern mehr Haltung: Respekt, Offenheit, Verbindlichkeit und Wertschätzung. Wo diese Werte gelebt werden, sind Meetings keine Zeitfresser mehr, sondern wertvolle Räume für Zusammenarbeit und gute Entscheidungen.


Du planst dein nächstes Meeting und suchst eine Location?

Dann nehme gerne Kontakt zu uns auf.




 
 
 

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